Biathlon: Ein Umbau in der österreichischen Szene und neue Trainer im deutschen Biathlon

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Die Frage, die sich für viele Fans des Biathlons stellt, lautet: Wie wird sich die österreichische Biathlon-Szene verändern, während Deutschland mit neuen Trainerpositionen in die Saison 2026/27 startet? Die Antwort ist vielschichtig und zeigt, dass sowohl der ÖSV als auch der Deutsche Skiverband grundlegende Veränderungen durchlaufen.

Neue Trainerpositionen im deutschen Biathlon:

  • Erik Lesser wird den weiblichen Nachwuchs im Deutschen Skiverband betreuen.
  • Sandra Flunger ist die neue Cheftrainerin der Damen im deutschen Biathlon.
  • Kristian Mehringer übernimmt die Leitung der Athletenentwicklung.
  • Denny Andritzke wird Assistenztrainer von Sandra Flunger.
  • Andreas Birnbacher tritt nach zehn Jahren als Trainer zurück.

Die Sommervorbereitung auf die kommende Biathlon-Saison beginnt bereits Anfang Mai. Die Deutschen Meisterschaften sind für den Zeitraum zwischen dem 2. und 6. September am Notschrei im Schwarzwald angesetzt. Diese Veränderungen sind das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung, um die Wettbewerbsfähigkeit auf internationaler Ebene zu steigern.

In Österreich hingegen ist die Situation von Unsicherheit geprägt. Reinhard Gösweiner hat als Frauen-Cheftrainer des österreichischen Biathlon-Teams hingeschmissen, was Fragen zur Zukunft des Teams aufwirft. Wolfgang Pichler wurde als Berater verpflichtet — eine Entscheidung, die sowohl Hoffnung als auch Skepsis hervorruft.

Aita Gasparin, eine der vielversprechendsten Athletinnen, hat sich kürzlich einer Operation am Großzehenknochen unterzogen. Sie hat bereits vier Weltcup-Podiumsplätze in Staffelwettbewerben errungen und ihre Rückkehr bleibt ungewiss — wie lange sie ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Gasparin selbst äußerte sich dazu mit einem Hauch von Humor: „Ich würde ja gerne eine spannende Geschichte erzählen, über Klippenspringen oder Jetski fahren – aber die Realität ist eine Großzehen-OP.“

Der deutsche Biathlon setzt also auf frische Impulse und strukturelle Änderungen, während Österreich vor Herausforderungen steht. Die kommenden Monate werden entscheidend sein: Wer wird sich anpassen können und wer wird zurückfallen?