Am 5. Mai 2026 ereignete sich in der Leipziger Innenstadt ein tragischer Vorfall: Ein 33-jähriger Mann raste mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmenge, was zu zwei Toten und mehreren Verletzten führte. Der Fahrer, der bereits vor der Tat polizeibekannt war, wurde widerstandslos festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich in der Grimmaischen Straße, die in die Fußgängerzone führt. Augenzeugen berichteten von einem Schockmoment, als das Fahrzeug mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 70-80 Kilometern pro Stunde über den Marktplatz fuhr. Die Situation war chaotisch; viele Menschen, die direkt betroffen waren, suchten panisch das Weite.
Die Opfer:
- Eine 63-jährige Frau
- Ein 77-jähriger Mann
- Mindestens drei weitere Personen wurden schwer verletzt
Der mutmaßliche Täter soll kürzlich aus der Psychiatrie entlassen worden sein, was Fragen zu seiner psychischen Verfassung aufwirft. Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig, äußerte sich bestürzt: „Wir sind fassungslos darüber, was geschehen ist.“ Die Stadt plant nun eine Überprüfung des vorhandenen Sicherheitskonzepts.
Reaktionen aus der Stadt:
Ricardo Schulz, ein Anwohner, sagte: „Das war gestern sehr schwierig. Viele Leute haben den Ort selbstständig verlassen und sich zum Arzt begeben.“ und Pastor Robert Moore forderte zur Besonnenheit auf: „Das Wichtigste ist, dass wir ruhig bleiben und aufeinander aufpassen.“.
Die Grimmaische Straße und der Marktplatz bleiben bis mindestens zum späten Nachmittag gesperrt. Eine ökumenische Gedenkandacht ist für 17 Uhr in der Nikolaikirche geplant — ein Moment des Innehaltens für die Stadt und ihre Bürger.
Trotz der Festnahme des Fahrers bleibt die genaue Anzahl der Verletzten unklar; viele haben den Ort selbstständig verlassen. Die Polizei hat ein Hinweistelefon unter 0341 966 46666 eingerichtet, um weitere Informationen zu sammeln und mögliche Zeugen zu erreichen.