Olivia Jones: Der Film über eine Drag-Queen und ihre Herausforderungen

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Am 5. Mai 2026 wird im ZDF der Film „Olivia“ ausgestrahlt, der das Leben von Olivia Jones, einer der bekanntesten Drag-Queens Deutschlands, erzählt. Der Film zeigt nicht nur ihre beeindruckenden Erfolge auf der Reeperbahn in Hamburg, sondern thematisiert auch die Herausforderungen und die Gewalt, die viele LGBTQ+-Personen erleben müssen.

Olivia Jones, die in Springe geboren wurde, wuchs in einer Zeit auf, als Diversität oft nicht akzeptiert wurde. Ihre Reise begann jedoch früh; sie selbst nähte ihre ersten Kostüme und fand so ihren Platz in der bunten Welt des Drag. In den letzten 400 Jahren hat sich die Reeperbahn zu einem Zentrum für Diversität entwickelt — ein Ort, den Olivia mit ihrer Präsenz entscheidend geprägt hat.

Im Jahr 2013 nahm sie am Dschungelcamp teil und erlangte dadurch noch mehr Bekanntheit. Heute moderiert sie „Die Stunde danach“, eine Talkshow, die sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Ihre Karriere erstreckt sich über zwei Jahrzehnte, in denen sie auch Kult-Kieztouren auf der Reeperbahn leitet — eine Erfahrung, die sie mit viel Leidenschaft teilt.

Wichtige Fakten über Olivia Jones:

  • Olivia war früher Ehrenbotschafterin ihrer Heimatstadt Springe.
  • Sie engagiert sich aktiv für Leseförderung und hat ein Kinderbuch geschrieben.
  • Olivia setzt sich für Aidshilfe ein und nutzt ihre Plattform zur Aufklärung über HIV.

Der Film wird von Johannes Hegemann inszeniert und zeigt eindringlich die Schattenseiten des Lebens von LGBTQ+-Personen. „Das ist wie ein Ritterschlag“, sagt Olivia über den Film und dessen Bedeutung für ihre Community. Es ist wichtig, dass solche Geschichten erzählt werden — Geschichten von Kämpfen und Triumphen.

Zitate von Olivia Jones:

  • „Das Verhältnis zu Springe ist super.“
  • „Ich würde dem jungen Oliver auf jeden Fall sagen: Du schaffst das!“
  • „Das ist der Schlüssel zum Glücklichsein: dass man so ist, wie man gerne sein möchte, aber dass man auch verzeihen kann.“

Heute steht Olivia Jones nicht nur als Drag-Queen im Rampenlicht, sondern auch als Symbol für Vielfalt und Akzeptanz. Ihr Engagement für die Aidshilfe und Leseförderung zeigt ihren unermüdlichen Einsatz für eine bessere Zukunft für alle — unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Identität. Am 5. Mai wird das Publikum die Gelegenheit haben, mehr über diese faszinierende Persönlichkeit zu erfahren und darüber nachzudenken, was es bedeutet, in einer vielfältigen Gesellschaft zu leben.