Wimbledon: Zverev verliert Finale gegen Sinner nach Knie-Schreckmoment

Tennis: Schock-Szene im Finale von Wimbledon: So steht es um das Knie von Alexander Zverev - BILD

Im Finale von Wimbledon erlitt Alexander Zverev eine Niederlage gegen Jannik Sinner, nachdem er sich während des Spiels am Knie verletzt hatte. Die Partie, die auf einem hohen Niveau begann, nahm eine Wendung, als Zverev im dritten Satz wegrutschte und sich das rechte Knie hielt. Trotz des Schreckmoments und der sichtbaren Schmerzen konnte Zverev das Match fortsetzen, verlor jedoch die folgenden Sätze.

Der Vorfall ereignete sich im dritten Satz, als Zverev beim Versuch, einen Ball zu erreichen, ausrutschte und auf dem Rücken landete. Er fasste sich sofort an sein rechtes Knie. Jannik Sinner eilte zu ihm, erkundigte sich nach seinem Befinden und half ihm schließlich auf. Die Erleichterung unter den Zuschauern war spürbar, als der French-Open-Sieger aufstehen und weitergehen konnte.

Zverev gab an, dass er nach dem Vorfall Schwierigkeiten hatte, sich beim Aufschlag abzudrücken, was seine Aufschlaggeschwindigkeit beeinträchtigte. Er betonte jedoch, dass seine Bewegung von der Grundlinie weiterhin gut war. Seine erste Einschätzung war, dass es sich nicht um eine so schwere Verletzung handelte wie ein früheres Knochenanbruch, sondern eher um eine Überdehnung, bei der Knochen auf Knochen geprallt sein könnte. Das Knie sei jedoch leicht angeschwollen.

Untersuchung und Zukunftspläne

In den kommenden Tagen plant Zverev, sein Knie untersuchen zu lassen. Er möchte bald wieder spielen und sich auf die US Open vorbereiten, die ab dem 30. August stattfinden. Zuvor stehen die Masters-Turniere in Montreal und Cincinnati auf dem Programm. Trotz der Niederlage und des Knievorfalls wirkte Zverev nach dem Match gefasst und konnte bereits wieder lachen.

Er erklärte, dass die Niederlage durch seinen Sieg in Paris hundertprozentig besser zu verkraften sei. Er empfand, dass er ein fantastisches Match und ein fantastisches Turnier gespielt hatte. Nach der Siegerehrung erhielt er Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz, mit dem er sich in der Umkleidekabine unterhielt.

Die internationale Presse würdigte die Leistungen beider Finalisten. Die britische Presse, darunter „The Sun“ und „The Telegraph“, hob Sinners Comeback und seine erfolgreiche Titelverteidigung hervor. „The Mirror“ bemerkte, dass Zverev seinen Erfolg von Paris nicht bestätigen konnte.

Internationale Reaktionen auf das Finale

In Italien feierten Zeitungen wie „Gazzetta dello Sport“, „Tuttosport“ und „Corriere dello Sport“ Sinners Triumph. Sie betonten, dass Sinner in vier Sätzen gegen einen starken Zverev gewonnen habe und seinen Wimbledon-Titel zum zweiten Mal in Folge verteidigte. „Corriere dello Sport“ nannte Sinner „König Sinner II“.

Die französische Zeitung „Le Parisien“ schrieb, dass der „Boss“ zurück sei und Sinner seine Krone auf dem Centre Court von Wimbledon verteidigt habe. „L’Équipe“ titelte schlicht: „Der König ist Italiener.“ Auch in Spanien und der Schweiz wurde Sinners Sieg und Zverevs starke Leistung gewürdigt. „Mundo Deportivo“ bezeichnete Sinner als den zehnten Profi, der seinen Wimbledon-Titel verteidigte, während der „Tages-Anzeiger“ aus der Schweiz feststellte, dass Zverev das „Tennis seines Lebens“ gespielt und trotzdem verloren habe.

Österreichische Medien wie die „Kronen Zeitung“ und der „Kurier“ hoben Sinners Titelverteidigung und die Würdigkeit des Finales hervor, das 3:46 Stunden dauerte. Zverevs Knie wird in den kommenden Tagen genauer untersucht werden, bevor er seine Vorbereitung auf die nächsten Turniere fortsetzt.

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Source: bild.de

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Niklas Bauer

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.