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]]>Traditionell sind die Eisheiligen nach fünf Heiligen benannt: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia. Besonders in Norddeutschland gelten Mamertus, Pankratius und Servatius als Vorboten einer kalten Phase, während im Süden auch Bonifatius und die „Kalte Sofia“ gezählt werden.
Wichtige Fakten:
Historisch betrachtet rührt die Bezeichnung „Eisheilige“ daher, dass es Mitte Mai oft noch einmal kalt wird, nachdem der Frühling bereits begonnen hat. Doch in den letzten Jahren hat sich das Wetterverhalten verändert — viele Landwirte berichten von milderen Temperaturen ohne nennenswerte Frostgefahr.
Pankratius und Servatius werden oft als „böse Brüder“ beschrieben; ihre Ankunft kann den Frühling abrupt beenden und das, was die Natur hervorgebracht hat, wieder zerstören. Dies führt zu Unsicherheiten im Pflanzenschutz und bei landwirtschaftlichen Entscheidungen.
Die Wetterprognose für die Eisheiligen 2026 bleibt jedoch ungewiss. Experten warnen vor möglichen Kälteeinbrüchen bereits zu Beginn des Monats Mai, was die Planung für viele Gärtner und Landwirte erschwert. Die traditionelle Bauernregel könnte in diesem Jahr auf eine harte Probe gestellt werden.
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