Am 2. Mai 2026 erkämpfte sich Union Berlin in der Alten Försterei einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf gegen den 1. FC Köln. Die Partie endete mit einem spannenden 2:2-Unentschieden, das für die Berliner nach zwei Niederlagen in Folge von großer Bedeutung war.
Die Begegnung begann mit einem frühen Schock für die Gastgeber: Marius Bülter brachte Köln in der 33. Minute mit einem präzisen Schuss in Führung. Union Berlin, unter der neuen Trainerin Marie-Louise Eta, hatte zuvor ein Torschussverhältnis von 6:1 in der ersten halben Stunde, konnte aber die Chancen nicht nutzen.
In der 61. Minute erhöhte Said El Mala für Köln auf 2:0, und es schien, als könnte Union Berlin erneut leer ausgehen. Doch die Mannschaft gab nicht auf und kämpfte sich zurück ins Spiel.
Tom Rothe verkürzte in der 73. Minute, was den Glauben an eine Wende nährte. In der dramatischen Schlussphase erzielte Livan Burcu dann den Ausgleich in der 89. Minute, was für eine Erleichterung sorgte.
„Ich bin wirklich sehr stolz auf die Mannschaft, wie sie heute zurückgekommen ist und weiter dran geglaubt hat“, sagte Marie-Louise Eta nach dem Spiel. Ihre Worte spiegelten den Kampfgeist wider, den die Spieler zeigten.
Kölns Trainer René Wagner hingegen war frustriert über die vergebenen Chancen: „Die Jungs haben alles rausgehauen und kassieren dann am Ende ein Traumtor.“ Diese Aussage verdeutlichte die Enttäuschung über das versäumte Ergebnis.
Livan Burcu äußerte seine Freude über den späten Ausgleich: „Es war eine Erleichterung. Ich bin sehr glücklich darüber, es war ein schöner Moment.“ Seine Worte fangen das Gefühl des Triumphs und des Überlebenswillens ein.
Für Union Berlin ist dieser Punkt entscheidend im Kampf um den Klassenerhalt, besonders da sie am kommenden Sonntag gegen Mainz 05 antreten müssen. Köln wird am gleichen Tag den 1. FC Heidenheim empfangen und hofft auf eine bessere Ausbeute.