Gericht: Urteil des Landgerichts Ellwangen im Amateurfußball

gericht — DE news

Das Landgericht Ellwangen entschied, dass ein Spieler im Amateurfußball nach einem Foulspiel keinen Anspruch auf Schadensersatz hat. Dies folgte auf einen Vorfall im Oktober 2024, bei dem ein Spieler während eines Spiels zwischen dem SSV Stimpfach und dem SV Brettheim einen Schienbeinbruch erlitt.

Der Schiedsrichter hatte das Foul mit einer gelben Karte geahndet. Doch der verletzte Spieler bezeichnete die Aktion als „brutal und rücksichtslos“. In der Verhandlung hörte das Gericht mehrere Spieler als Zeugen. Dennoch konnte das Gericht kein schuldhaftes Verhalten des Beklagten feststellen und wies die Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld ab.

Reaktionen:

Der SV Brettheim zeigte sich erleichtert über das Urteil. und Daniel Barthelmeß, ein Spieler des Vereins, äußerte: „Ich bin sehr froh über diese Zurückweisung, weil es unseren Sport ein Stück weit kaputt machen würde, wenn man als Spieler für sowas verklagt wird.“.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Beobachter fragen sich nun, welche Auswirkungen dieses Urteil auf zukünftige Gerichtsverfahren im Amateurfußball haben könnte. Es stellt sich die Frage, ob solche Entscheidungen die Sicherheit und den Umgang mit Verletzungen im Sport beeinflussen werden.