Was ist mit dem Wal Timmy? Die Rettung des Buckelwals in der Nordsee

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Die Rettung des Buckelwals Timmy, der am 41. Tag seiner Rettungsmission freigelassen wurde, wirft viele Fragen auf: Wie professionell war die beteiligte Crew der Fortuna B? Trotz einer mehrtägigen Rettungsaktion und der Freisetzung rund 70 Kilometer von Skagen, Dänemark, bleibt der Zustand des Wals ungewiss.

Timmy wiegt rund 12 Tonnen. Die Tierärztin Kirsten Tönnies äußerte sich kritisch über die Vorgehensweise der Crew und sagte: „Es ist eine unfassbare Frechheit, was hier abgeht.“ Ihre Besorgnis ist nicht unbegründet, denn der GPS-Sender, der an Timmy befestigt wurde, sendet keine Vitaldaten. Peter Madsen, ein Experte für Tiergesundheit, erklärte: „Es gibt keinen handelsüblichen GPS-Sender, der Vitaldaten des Wals liefern kann.“

Die gesamte Rettungsaktion wurde von einer privaten Initiative organisiert. Die Crew hatte Schwierigkeiten, den Wal zu stabilisieren und ihn sicher in die Nordsee zurückzubringen. Während einige die Freisetzung als Erfolg bezeichneten – trotz widriger Umstände – bleibt die Frage nach der Effektivität dieser Maßnahmen.

Wichtige Fakten zur Rettungsaktion:

  • Der Wal wurde am Samstag freigelassen, nachdem er mehrere Tage transportiert wurde.
  • Das Transportdock wurde im Oktober 2024 in Tangermünde gebaut.
  • Die Entfernung bei der Freisetzung betrug 70 Kilometer.

Nach seiner Freilassung schwamm Timmy zunächst in einem kleinen Umkreis um die Begleitboote. Gerrit Schröder berichtete: „Er hat ein paar Runden noch gedreht im Umfeld der Begleitboote und ist dann Richtung Westen abgeschwommen.“ Doch wo sich Timmy jetzt befindet, bleibt unklar. Ob er überlebt und sich in seine natürliche Umgebung eingliedert, ist fraglich.

Trotz aller Bemühungen sind die Unsicherheiten groß: Wo sich der Wal nach seiner Freilassung befindet und ob er überlebt hat, sind Fragen, die noch unbeantwortet bleiben. Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen bei solchen Rettungsaktionen und wirft einen Schatten auf die Professionalität der beteiligten Crews.