Marius Borg Høiby: Untersuchungshaft und mögliche Freilassung

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„Für ihn ist es wichtig, seine Aussage direkt vor dem Richter zu machen, der über den Fall entscheiden wird“, sagt der Anwalt von Marius Borg Høiby. Am 6. Mai 2026 wird im Amtsgericht Oslo über seinen Antrag auf Freilassung entschieden, während er weiterhin in Untersuchungshaft sitzt.

Marius Borg Høiby, 29 Jahre alt, ist mit 40 Anklagepunkten konfrontiert, darunter mehrere Vergewaltigungen. Seine Situation hat nicht nur juristische, sondern auch familiäre Dimensionen — er ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon. Diese Verbindung hat das öffentliche Interesse an seinem Fall noch verstärkt.

Die Belastung ist für ihn insgesamt groß, und wir sind der Meinung, dass der soziale Umgang mit anderen Menschen ein wichtiger Aspekt ist“, erklärt René Ibsen, sein Anwalt. Das Gericht könnte ihm erlauben, mit einer elektronischen Fußfessel die Haft zu verlassen, vorausgesetzt, er kann einen festen Wohnsitz nachweisen.

Details zur möglichen Wohnsituation:

  • Marius Borg Høiby war zuvor in einer Wohnung in Frogner gemeldet, hat diese aber nicht mehr.
  • Ein neuer Mietvertrag für ein Haus auf Gut Skaugum wurde bereits abgeschlossen.
  • Die Entscheidung über seine Freilassung wird am 6. Mai 2026 getroffen.

„Er hat die Wohnung in Frogner nicht mehr, also mussten wir eine andere Lösung finden“, so Ibsen weiter. Die Verhandlungen am Gerichtstag könnten entscheidend sein für die Zukunft von Høiby — und für die Öffentlichkeit könnte es ein weiteres Kapitel in dieser komplexen Geschichte darstellen.

Am 2. Februar 2026 wurde Marius Borg Høiby festgenommen — nur einen Tag bevor sein Prozess hätte beginnen sollen. Die kommenden Tage versprechen eine spannende Entwicklung in einem Fall, der nicht nur rechtliche Konsequenzen hat, sondern auch das öffentliche Interesse an der königlichen Familie neu entfacht.