Martin Scorsese über ‚Satanstango‘: Ein echtes Erlebnis

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In einem kürzlichen Interview hat Martin Scorsese den Film ‚Satanstango‘ als ein wahres Erlebnis bezeichnet und seine Bewunderung für den ungarischen Regisseur Béla Tarr zum Ausdruck gebracht. Der Film, der auf dem gleichnamigen Roman von László Krasznahorkai basiert, hat eine beeindruckende Länge von 7 Stunden und 30 Minuten.

Die Eröffnungseinstellung von ‚Satanstango‘ ist besonders bemerkenswert: Sie dauert 8 Minuten und kommt ohne einen einzigen Schnitt aus. Diese technische Meisterleistung ist Teil dessen, was Scorsese an Tarrs Werk fasziniert. „Seine Filme, wie ‚Satanstango‘ oder ‚Das Turiner Pferd‘, sind echte Erlebnisse, die man in sich aufnimmt und die sich im Kopf weiterentwickeln“, sagte Scorsese.

‚Satanstango‘ feierte vor rund 30 Jahren seine Premiere und gilt mittlerweile als eines der bedeutendsten Werke des ungarischen Kinos. In einer Umfrage der Zeitschrift Sight & Sound landete der Film 2012 auf Platz 35 der besten Filme aller Zeiten. Susan Sontag nannte ihn umwerfend und fesselnd in jeder Minute seiner sieben Stunden.

Trotz seines Ruhms wurde ‚Satanstango‘ außerhalb Ungarns in keinem Land regulär im Kino gezeigt — ein Umstand, der die Exklusivität des Films noch verstärkt. Martin Scorsese bezeichnete Béla Tarr als einen der waghalsigsten Künstler des Kinos, was die Bedeutung seiner Arbeiten unterstreicht.

Die Resonanz auf Scorseses Aussagen war überwältigend. Viele Kritiker und Filmfans stimmen zu, dass ‚Satanstango‘ nicht nur ein Film, sondern ein Erlebnis ist, das die Grenzen des traditionellen Erzählens sprengt.