Der Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland wurde am 2. Mai 2026 angekündigt, als Reaktion auf die scharfe Kritik des Bundeskanzlers Friedrich Merz an der amerikanischen Politik im Iran-Konflikt. Diese Entscheidung wurde vom US-Verteidigungsminister Pete Hegseth getroffen und soll innerhalb von sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein.
Derzeit sind etwa 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, ein Rückgang im Vergleich zu den 36.436 aktiven Soldaten, die Ende 2025 dort waren. Diese Reduzierung folgt einer umfassenden Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa, die auch die Sicherheitsmechanismen des US-Kongresses berücksichtigt, die die Anzahl der Streitkräfte auf dem Kontinent regeln.
Die Geschichte dieser militärischen Präsenz ist lang und komplex — seit Jahrzehnten stehen große Militärstützpunkte der US-Armee in Europa, die für weltumspannende Einsätze von entscheidender Bedeutung sind. Bereits während seiner ersten Amtszeit hatte Donald Trump mit einer Reduzierung des Truppenkontingents in Deutschland gedroht und kritisierte westliche Länder dafür, dass sie die USA nicht ausreichend im Konflikt mit dem Iran unterstützt hätten.
Wichtige Fakten:
- Aktuell sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert.
- Der Abzug wird innerhalb von sechs bis zwölf Monaten erfolgen.
- Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit mit einer Reduzierung gedroht.
- Die Gesamtzahl der Streitkräfte darf nicht länger als 45 Tage unter 76.000 liegen.
Sprecher des Pentagons haben bestätigt: „Man gehe davon aus, dass der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein werde.“ Die Auswirkungen dieser Entscheidung werden sicherlich sowohl auf die militärische Strategie der USA als auch auf die Beziehungen zu europäischen Partnern spürbar sein.