Schwertransport sorgt für Chaos auf der A6

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Ein gestrandeter Schwertransporter mit einer Aluminiumpresse sorgt erneut für Verkehrschaos auf der A6 bei Crailsheim, nachdem der Fahrer die vorgeschriebene Route missachtet hat. Der Vorfall ereignete sich, als der Transporter vor einer Brücke steckenblieb, weil die Ladung zu hoch war.

Die Situation eskalierte, als die Ladung auf einen zweiten Schwertransporter umgeladen wurde, der ebenfalls nicht weiterfahren durfte. Nach 9 Stunden des Stillstands und Chaos musste der erste Schwertransporter unter Polizeibegleitung mehrere Kilometer rückwärts manövriert werden.

Für die Fahrt durch Deutschland lag keine gültige Sondergenehmigung vor. Dies ist nicht das erste Mal, dass ein schwerer Transport auf dieser Strecke für massive Verkehrsprobleme sorgt. Bereits vor 4 Wochen hatte ein ähnlicher Vorfall die A6 lahmgelegt.

Wichtige Fakten:

  • Die Aluminiumpresse sollte ursprünglich von Rumänien nach Frankreich transportiert werden.
  • Der Fahrer des zweiten Transporters hielt sich nicht an die vorgeschriebene Route.
  • Das Landratsamt Schwäbisch Hall prüft nun, ob und unter welchen Bedingungen der Schwertransport fortgesetzt werden kann.

Die Autobahn GmbH hat bereits angekündigt, die Schäden an der Brücke zu untersuchen. Eine Schrankenanlage wird vorbereitet, um zu schwere Fahrzeuge frühzeitig zu stoppen. Immer wieder kam es zu Unfällen, weil übergewichtige Lkw trotz bestehender Verbote über diese Brücke gefahren sind.

„Die Weiterfahrt wurde untersagt“, erklärte die Polizei in einer ersten Stellungnahme. Wie es weitergeht, muss nun das Landratsamt Schwäbisch Hall entscheiden. Der Schwertransport an der A6 beschäftigt Polizei und Behörden weiterhin.