Dortmund bereitet drittes Angebot für Said El Mala vor

BVB: Ganz neue Entwicklung im Poker um Said El Mala - BILD

Borussia Dortmund intensiviert offenbar die Bemühungen um die Verpflichtung von Said El Mala, dem Offensivspieler des 1. FC Köln. Berichten zufolge plant Dortmund, in dieser Woche ein drittes Angebot bei den Kölnern einzureichen. Dieses soll eine höhere Sockelablöse sowie attraktive Bonuszahlungen beinhalten, um den 1. FC Köln von einem Verkauf zu überzeugen.

Sportdirektor Ole Book von Borussia Dortmund setzt demnach weiterhin auf Geduld in den Verhandlungen. Das neue Angebot soll sich auf eine fixe Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro belaufen, ergänzt durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen, die den Gesamtwert des Pakets erhöhen könnten. Sollte der 1. FC Köln dieses Angebot annehmen, würde El Mala zum Rekordeinkauf der Westfalen avancieren.

Verhandlungen und bisherige Angebote

Zuvor hatte Borussia Dortmund laut Berichten bereits 34 Millionen Euro fix sowie weitere zehn Millionen Euro an möglichen Boni für El Mala geboten. Dieses Angebot wurde vom 1. FC Köln abgelehnt, da der Verein weiterhin auf einer Ablösesumme von insgesamt 50 Millionen Euro bestehen soll. Der 1. FC Köln hat El Mala noch bis 2030 ohne Ausstiegsklausel unter Vertrag.

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln sollen über ein früheres Angebot, das nach Auszahlung aller Boni maximal 42 Millionen Euro erreicht hätte, verärgert gewesen sein. Trotz der verhärteten Fronten zwischen den Vereinen scheinen sich die Differenzen in den jüngsten Gesprächen zwischen Dortmund und Köln zumindest etwas angenähert zu haben.

Spielerwunsch und Vereinsstrategie

Said El Mala selbst soll einem Wechsel zu Borussia Dortmund grundsätzlich offen gegenüberstehen und diesen Wunsch intern geäußert haben. Dies könnte ein entscheidender Faktor in den weiteren Verhandlungen sein.

Dortmunds Sportvorstand Lars Ricken äußerte sich gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ zu den Transfergerüchten um El Mala, gab sich jedoch zurückhaltend. Er betonte, dass der Verein viele Optionen prüfe und in Gesprächen mit verschiedenen Kandidaten sei, ohne konkrete Details zu nennen. Ricken wies darauf hin, dass El Mala Spieler des 1. FC Köln sei und man keine Wasserstandsmeldungen zu Gerüchten abgebe.

Die Geduld von Sportdirektor Ole Book im Transferpoker zeigte sich bereits bei der Verpflichtung von Konstantinos Karetsas. Damals soll der KRC Genk Medienberichten zufolge lange auf eine Ablöse im Bereich von 40 Millionen Euro bestanden haben. Letztendlich einigten sich beide Klubs auf eine Sockelablöse von 30 Millionen Euro, die durch Bonuszahlungen auf bis zu 32 Millionen Euro ansteigen kann.

Aus Dortmunder Sicht sprechen einige der bisherigen Transfers dafür, dass auf dem Transfermarkt noch weitere Aktivitäten zu erwarten sind. So wechselte Karim Adeyemi für 22 Millionen Euro zum FC Barcelona. Zudem fallen die Gehälter von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nach deren Abgängen im Sommer weg. Ricken bestätigte, dass der Verein weitere Einsparungen im Kader plant, was finanziellen Spielraum für zusätzliche Transfergeschäfte schaffen könnte.

Source: eurosport.de

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Niklas Bauer

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.