Im Spiel um Platz 3 der Weltmeisterschaft in Miami trafen Frankreich und England aufeinander. Die erste Halbzeit endete mit einer deutlichen Führung für England, das mit 4:0 in die Kabine ging. Trotz des Rückstands zeigte Frankreich in der zweiten Halbzeit eine Reaktion und verkürzte den Abstand.
Die Partie begann ausgeglichen, doch England nutzte seine Chancen effektiv. Bukayo Saka erzielte das vierte Tor für England. Zuvor hatten Ezri Konsa und erneut Bukayo Saka getroffen, wobei Marcus Rashford eine Vorlage lieferte. Die französische Defensive zeigte sich in der ersten Hälfte anfällig, und England spielte befreit auf.
Englands frühe Führung und Frankreichs Reaktion
In der 18. Minute erhöhte Ezri Konsa nach einer Ecke von Declan Rice auf 2:0 für England. Die französische Abwehr wirkte dabei unsortiert. Kurz darauf, in der 37. Minute, baute Bukayo Saka die Führung weiter aus, nachdem Marcus Rashford den Ball zurückgelegt hatte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Bukayo Saka ein weiteres Tor, das die Halbzeitführung auf 4:0 festlegte.
Trotz des hohen Rückstands zeigte Frankreich in der zweiten Halbzeit eine Leistungssteigerung. Bereits in der 48. Minute erzielte Kylian Mbappé den ersten Treffer für Frankreich, vorbereitet von Michael Olise. Dies war Mbappés neunter Turniertreffer, womit er sich vor Lionel Messi positionierte, der acht Tore hatte.
Wechsel und weitere Tore
Zur Halbzeit nahm der französische Trainer Didier Deschamps vier Wechsel vor. Rayan Cherki kam für Ousmane Dembélé, Bradley Barcola für Désiré Doué, Lucas Digne für Théo Hernández und Dayot Upamecano ersetzte Ibrahima Konaté. Auch England wechselte, Ollie Watkins wurde durch Marcus Rashford ersetzt.
Die Wechsel schienen sich für Frankreich auszuzahlen. In der 54. Minute gelang Bradley Barcola der zweite Treffer für Frankreich, vorbereitet von Kylian Mbappé. Damit verkürzte Frankreich den Rückstand auf 2:4 und zeigte, dass sie noch nicht aufgegeben hatten. Mbappé war weiterhin aktiv und suchte den Abschluss, während England versuchte, offensiv zu bleiben und nicht nur zu verteidigen.
Vor dem Spiel hatte Englands Trainer Thomas Tuchel überraschende Wechsel in der Startformation vorgenommen, darunter das Fehlen von Harry Kane und Jude Bellingham. Tuchel begründete dies mit der hohen Belastung und den Reisestrapazen der Spieler. Frankreich rotierte ebenfalls, wenn auch weniger stark, mit Michael Olise und Kylian Mbappé in der Startelf.
Das Spiel um Platz 3 folgte auf die Halbfinalniederlagen beider Teams; England verlor 1:2 gegen Argentinien, und Frankreich unterlag 0:2 gegen Spanien.
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Source: t-online.de