München: Nathaniel Brown-Wechsel zum FC Bayern offenbar perfekt

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Medienberichte über Brown-Transfer

Der Wechsel von Nationalspieler Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern München scheint Medienberichten zufolge abgeschlossen zu sein. Mehrere Medien, darunter Sky, Bild und Sport1, berichten übereinstimmend von einer Einigung zwischen den Vereinen. Demnach soll der 23 Jahre alte Linksverteidiger in München einen Fünfjahresvertrag erhalten. Als Ablösesumme werden 55 Millionen Euro genannt, wobei eine offizielle Bestätigung der Vereine noch aussteht.

Browns Vertrag bei der Eintracht war ursprünglich bis Sommer 2030 datiert. Er war im Jahr 2024 vom 1. FC Nürnberg nach Frankfurt gewechselt. Der mögliche Transfer findet während der laufenden Weltmeisterschaft statt, bei der Brown auf sich aufmerksam gemacht hat. Im Spiel gegen Ecuador fehlt der siebenmalige Nationalspieler jedoch aufgrund von Adduktorenproblemen.

Nathaniel Brown im Trikot der deutschen Nationalmannschaft
Nathaniel Brown im Trikot der deutschen Nationalmannschaft Credit: tagesschau.de

Browns Rolle in der Nationalmannschaft

Brown, auch bekannt als „Nene“ innerhalb der Nationalmannschaft, erzielte sein erstes Länderspieltor bei der WM im Spiel gegen Curaçao, das die deutsche Mannschaft mit 7:1 gewann. Er beschrieb seine Freude über den Treffer als unbeschreiblich. Sein Debüt in der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann gab Brown erst im Oktober. Nach nur fünf Länderspielen konnte er sich einen Platz in der Startformation für die WM sichern. Der Linksverteidiger, der im vergangenen Jahr noch mit der U21-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teilnahm, hat das Vertrauen des Bundestrainers bisher gerechtfertigt.

Trotz des sicheren Weiterkommens der deutschen Mannschaft in die K.o.-Phase der WM, sieht Mats Hummels noch Verbesserungspotenzial. Er kritisierte bei MagentaTV, dass die Mannschaft phasenweise zu passiv agiere und dem Gegner zu viele Spielanteile überlasse. Dies sei sowohl gegen Curaçao als auch gegen die Elfenbeinküste der Fall gewesen. Hummels vermisst das frühere Selbstverständnis, dem Gegner durchgehend das eigene Spiel aufzuzwingen.

Nathaniel Brown
Nathaniel Brown Credit: sportschau.de

DFB-Team vor dem Spiel gegen Ecuador

Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt im letzten WM-Vorrundenspiel gegen Ecuador auf Kontinuität und verzichtet auf größere Rotation, abgesehen von notwendigen Änderungen. Deniz Undav wird auch in diesem Spiel zunächst auf der Bank Platz nehmen. Nagelsmann begründete diese Entscheidung damit, dass er den eingeschlagenen Weg der ersten beiden Spiele nicht verlassen möchte, nur weil es tabellarisch möglich wäre. Er betonte, dass sich die Spieler an ihre Rollen gewöhnt hätten und diese hervorragend ausfüllen würden. Undav soll weiterhin als gefährlicher Joker eingesetzt werden.

Die Startelf für das Spiel gegen Ecuador wurde bekannt gegeben und umfasst Neuer, Kimmich, Tah, Rüdiger, Raum, Pavlovic, Nmecha, Sané, Musiala, Wirtz und Havertz. Rüdiger und Raum rücken für den verletzten Schlotterbeck und den angeschlagenen Brown ins Team. Ilkay Gündogan äußerte sich kritisch über die Berichterstattung rund um die WM 2026 und warf einigen TV-Experten vor, mit überzogenen Aussagen gezielt Aufmerksamkeit erzeugen zu wollen. Er betonte, dass viele Fußballer sensibel seien und harte Kritik belasten könne, lobte aber Christoph Kramer für seine verständliche Vermittlung von Inhalten.

Für Ecuador geht es im Duell mit Deutschland um alles, da sie nach einem 0:1 gegen die Elfenbeinküste und einem 0:0 gegen Curaçao unter Zugzwang stehen. Ein Sieg ist Pflicht, um die Chance auf die Playoffs zu wahren. Ein Remis würde das Turnier-Aus bedeuten. Im Vergleich zum Spiel gegen Curaçao nimmt Ecuador zwei Änderungen in der Startelf vor: Jordy Alcívar und Pervis Estupiñán sitzen auf der Bank, während Joel Ordóñez und Nilson Angulo starten. Die Startelf von Ecuador besteht aus Galindez, Franco, Ordonez, Pacho, Hincapie, Caicedo, Vite, Yeboah, Plata, Angulo und Valencia.

Source: sportbild.bild.de

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Niklas Bauer

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.