WM 2026: Schiedsrichterentscheidungen um Cucurella sorgen erneut für Diskussionen

WM 2026: Wieder Schiri-Wirbel um Cucurella!

Spanien zieht ins Achtelfinale ein

Europameister Spanien hat sich in einem dominanten Spiel gegen Österreich mit einem 3:0-Sieg für das Achtelfinale der WM 2026 qualifiziert. Im Mittelpunkt der Partie stand erneut der spanische Spieler Marc Cucurella, der bereits in der Vergangenheit für Schiedsrichterdiskussionen sorgte.

Während des Spiels kam es zu einer strittigen Szene in der 29. Minute. Nach einer Ecke faustete der österreichische Torhüter Alexander Schlager den Ball vor die Füße von Cucurella. Dieser schoss den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Der Treffer wurde jedoch wegen eines vermeintlichen Foulspiels am Torhüter nicht anerkannt. Cucurella zeigte sich sichtlich aufgebracht über die Entscheidung des Schiedsrichters Glenn Nyberg.

Die Situation erinnerte an eine ähnliche Entscheidung beim Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay, als ein Tor von Jonathan Tah aufgrund eines umstrittenen Fouls an Paraguays Torhüter nach VAR-Überprüfung zurückgenommen wurde.

Expertenmeinungen zu den Entscheidungen

Der Schiedsrichterexperte Lutz Wagner äußerte sich zu dem nicht anerkannten Tor von Cucurella. Er zog einen Vergleich zum Spiel der deutschen Mannschaft und stellte fest, dass kein Halten, Stoßen oder Ziehen zu erkennen war. Für ihn handelte es sich um eine normale Zweikampfführung. Wagner wies jedoch darauf hin, dass Torhüter besonders geschützt werden sollen und dies den Schiedsrichtern als Anweisung mitgegeben wurde. Aus regeltechnischer Sicht sah er keinen Grund für ein Eingreifen.

Trotz der anfänglichen Enttäuschung konnte Cucurella später im Spiel jubeln. In der 36. Minute spielte Rodri einen Pass auf den linken Flügel zu Cucurella, der den Ball flach in Richtung Elfmeterpunkt weiterleitete. Dort nahm Oyarzabal den Ball direkt mit dem linken Fuß ab und traf flach unten rechts ins Eck zum 1:0 für Spanien.

Cucurellas Rolle bei weiteren Toren

Cucurella war auch an der endgültigen Entscheidung des Spiels beteiligt. In der 89. Minute spielte er einen flachen Steilpass von der linken Außenbahn ins Zentrum, wo er erneut Oyarzabal fand. Der Angreifer stand frei und schob den Ball unten rechts zum 3:0-Endstand ein.

Für deutsche Fans ist Marc Cucurella noch aus der Heim-EM in Erinnerung. Im Viertelfinale gegen Deutschland sorgte ein nicht geahndetes Handspiel des spanischen Stars für große Aufregung. Beim Stand von 1:1 blockte Cucurella einen Schuss im Strafraum klar mit der Hand. Der fällige Elfmeterpfiff blieb aus, und Deutschland schied aus, nachdem Mikel Merino für „La Roja“ traf.

Einige Berichte sehen Cucurella als einen der besten Außenverteidiger weltweit. Die Partie aus Los Angeles zeigte erneut seine zentrale Rolle im spanischen Spiel und die wiederkehrenden Diskussionen um Schiedsrichterentscheidungen, die ihn betreffen.

Die Leistung Spaniens gegen Österreich deutet darauf hin, dass das Team ein potenzieller Kandidat für den Weltmeistertitel sein könnte.

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Source: bild.de

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Niklas Bauer

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.