Zoo: Neues Mangroven-Ökosystem im Frankfurter

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Im Frankfurter Zoo ersetzt eine neue Mangroven-Anlage das alte Pinguingehege und soll für den Schutz bedrohten Lebensräume sensibilisieren. Diese Umgestaltung ist nicht nur ein Schritt in Richtung moderner Tierhaltung, sondern auch ein klares Signal für den Artenschutz.

Die alte Pinguinanlage wurde als nicht mehr zeitgemäß angesehen, so die Worte von Ina Hartwig, die darauf hinweist, dass der Umbau mit Spenden in Höhe von 30.000 Euro finanziert wurde. Die neue Anlage ist beeindruckende 66 Quadratmeter groß und beherbergt bereits Schlammspringer und Schützenfische.

Mangroven sind tropische Bäume und Sträucher, die in der Übergangszone zwischen Land und Meer wachsen. Ihre Bedeutung für das Ökosystem ist unbestreitbar — sie bieten Lebensraum für zahlreiche Arten und schützen Küsten vor Erosion.

Die nächste Herausforderung für den Zoo wird die Einführung der stark bedrohten Nördlichen Batagur-Schildkröte sein, die ebenfalls in der neuen Anlage leben soll. Diese Art steht symbolisch für die Gefährdung vieler Tierarten weltweit.

Zudem wird der Zoo Leipzig ab dem 1. Mai täglich zehn Stunden geöffnet sein und bietet mit seinen neuen Vogelwelten Amazonien und Loriversum ganztägig spannende Einblicke in verschiedene Ökosysteme.

Am 10. Mai um 8 Uhr findet zudem eine Frühtour mit Schwerpunkt auf die Mütter der Tierwelt statt — ein weiteres Beispiel dafür, wie Zoos Bildung und Bewusstsein fördern können.

Das Himmelfahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai sowie Pfingsten vom 23. bis 25. Mai bieten zusätzliche Gelegenheiten für Besucher, sich über den Schutz von Lebensräumen zu informieren.

Die Band Peggy Zoo hat in den letzten 30 Jahren Bühnenerfahrung gesammelt und trägt dazu bei, das Bewusstsein für diese Themen durch Musik zu stärken: „Musik für Kopf, Bauch und Bein.“

Der Frankfurter Zoo setzt mit seiner neuen Mangroven-Anlage ein Zeichen — sowohl für den Artenschutz als auch für die Aufklärung über bedrohte Ökosysteme.