1. Mai: Demonstrationen in Hamburg, Berlin und Frankfurt (Oder)

1.mai — DE news

In Hamburg demonstrieren am 1. Mai Gewerkschaften, linke Gruppen und Anarchisten gemeinsam für ihre Rechte und Anliegen. Währenddessen finden auch in Berlin und Frankfurt (Oder) zahlreiche Veranstaltungen statt, die den Tag der Arbeit gebührend feiern.

Vor diesem Jahr war die Erwartung, dass die Demonstrationen durch die anhaltenden politischen Spannungen weniger Teilnehmer anziehen würden. Doch das Gegenteil trat ein: Die Mobilisierung war stärker als je zuvor.

Teilnehmerzahlen:

  • Die DGB-Demonstration in Berlin verzeichnete etwa 16.000 Teilnehmende.
  • In Hamburg zog die queer-feministische Demonstration 950 Menschen an.
  • Die Fahrrademo ‚MyGruni‘ in Berlin hatte 2.000 Teilnehmende.

Diese Zahlen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen politischen Lage wider. Die Gewerkschaften rufen zu einem starken Zeichen gegen soziale Ungerechtigkeit auf: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ist das Motto der DGB-Demonstration in Hamburg.

Jan van Aken vom Bündnis ‚Wer hat, der gibt‘ betont: „Geld ist da – Ran an die Reichen.“ Diese Worte hallen durch die Straßen und verdeutlichen den Kampf um gerechtere Verhältnisse.

In Frankfurt (Oder) wird das Brückenfest gefeiert, wo zwei Stunden Ostrockhits für Stimmung sorgen sollen — ein weiterer Ausdruck des Zusammenhalts unter den Demonstrierenden.

Der 1. Mai hat seine Wurzeln in den USA und wurde erstmals 1919 in Deutschland als Feiertag begangen. Seitdem ist er ein wichtiger Termin für Arbeitnehmerrechte geworden, der auch in diesem Jahr wieder große Aufmerksamkeit erfährt.

Die DGB-Demonstration in Hamburg startet um 10:30 Uhr am S-Bahnhof Ottensen und endet mit einer Kundgebung am Fischmarkt gegen 12 Uhr.