Microsoft reformiert das Windows Insider Programm grundlegend, um die Nutzererfahrung zu verbessern und die Verfügbarkeit neuer Funktionen zu garantieren. Die bisherigen Kanäle Dev, Canary und Beta werden durch die neuen Hauptkanäle Experimental und Beta ersetzt.
Die Umstellung der Kanäle beginnt in den kommenden Wochen. Dabei werden Beta-Kanal-Nutzer automatisch in den neuen Beta-Kanal migriert. „Die Kanalstruktur war verwirrend, und angekündigte Features kamen oft gar nicht auf den Testgeräten an“, sagte ein Microsoft-Sprecher.
Der Beta-Kanal garantiert, dass alle angekündigten Funktionen nach der Installation für alle Nutzer sofort verfügbar sind. So wird Frustration vermieden — ein großes Ärgernis für viele in der Insider-Community.
Im Experimental-Kanal können Nutzer spezifische Windows-Kernversionen wählen, darunter 26H1 und Future Platforms. Das gibt den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Testumgebungen.
Eine neue ‚Feature Flags‘-Seite wird eingeführt, um das Aktivieren oder Deaktivieren von Funktionen zu ermöglichen. „Die wichtigste Änderung hierbei ist das Ende der schrittweisen Feature-Rollouts (Controlled Feature Rollout, CFR),“ erklärte Alec Oot, verantwortlich für das Windows Update Erlebnis bei Microsoft.
Ein In-Place Upgrade (IPU) ermöglicht den Wechsel zwischen den Kanälen ohne Datenverlust. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit.