Ragnhild Femsteinevik: Nach der Hochzeit aus dem norwegischen Biathlon-Kader ausgeschieden

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„Es war eigentlich ein bisschen unwirklich“, sagte Ragnhild Femsteinevik, nachdem sie am Samstag geheiratet hatte. Die 30-Jährige, die in der vergangenen Saison eine enttäuschende Leistung zeigte, ist nicht mehr im norwegischen Biathlon-Kader zu finden.

Femsteinevik war Teil des Teams, das bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 in Lenzerheide sowohl in der Frauenstaffel als auch in der Mixed-Staffel Silbermedaillen gewann. Doch nach einer schwachen Saison wurde sie im Dezember 2022 aus dem A-Kader gestrichen.

Ihr Platz im Team wurde von Asne Skrede übernommen. Diese Entscheidung folgt auf eine Zeit, in der Femsteinevik nicht im A- oder B-Aufgebot für die kommende Saison berücksichtigt wurde. Die Gründe für ihre Abwesenheit sind vielschichtig und spiegeln die Herausforderungen wider, mit denen Athleten konfrontiert sind.

Wichtige Fakten:

  • Ragnhild Femsteinevik heiratete am Samstag.
  • Sie gewann bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 zwei Silbermedaillen.
  • Im Dezember 2022 wurde sie aus dem A-Kader gestrichen.
  • Ihr Platz wurde von Asne Skrede übernommen.
  • Femsteinevik war nicht im A- oder B-Team für die kommende Saison.

Die Situation von Femsteinevik wirft Fragen auf: Wird sie sich nun auf ihr Privatleben konzentrieren oder plant sie ein Comeback im Biathlon? Währenddessen hat auch Grace Castonguay bekannt gegeben, dass sie sich „für eine Weile vom Vollzeit-Sport zurückziehen“ wird. Castonguay belegte im IBU-Cup der vergangenen Saison den 103. Platz und wird ihre Karriere auf unbestimmte Zeit unterbrechen.

Die Entwicklungen rund um Femsteinevik und Castonguay zeigen die Unsicherheiten im Sport — insbesondere im Biathlon, wo Leistungsdruck und persönliche Entscheidungen oft Hand in Hand gehen. Der nächste Winter wird ohne diese beiden Athletinnen stattfinden, was das norwegische Biathlon-Team vor neue Herausforderungen stellt.