Manzambi wechselt zu Aston Villa
Der SC Freiburg hat den Transfer von Johan Manzambi zu Aston Villa bestätigt. Der Wechsel des Schweizer Nationalspielers zu dem Premier League-Klub ist nun offiziell. Berichten zufolge beläuft sich das Gesamtpaket aus Basisablöse und möglichen Boni auf knapp 70 Millionen Euro.
Dieser Betrag macht Manzambi zum teuersten Verkauf in der Geschichte des Freiburger Vereins. Zum Vergleich: Für Spieler wie Kevin Schade und Merlin Röhl hatte der Sport-Club jeweils rund 25 Millionen Euro erhalten.
Der 20-jährige Manzambi war im Januar 2023 vom Servette FC nach Freiburg gewechselt. Zunächst spielte er für die U19 und die zweite Mannschaft, wo er in der 3. Liga Spielpraxis sammelte. In der vergangenen Saison entwickelte er sich zu einem Leistungsträger im Mittelfeld der Freiburger, erzielte sieben Tore in der Liga und bereitete sieben weitere Treffer vor.
Auch international machte der Schweizer auf sich aufmerksam. Seine Leistungen trugen maßgeblich zum Einzug ins Finale der Europa League bei. Dort traf Freiburg auf Aston Villa und verlor das Spiel.
Verhandlungen und vorherige Angebote
Der Transfer zu Aston Villa kam für einige Beobachter unerwartet, da zunächst Newcastle United als Favorit für eine Verpflichtung des Spielers galt. Es wurde berichtet, dass Newcastle sich bereits mit Freiburg auf ein Gesamtpaket von 60 Millionen Euro geeinigt hatte.
Der Deal mit Newcastle scheiterte jedoch, da Manzambi dem Klub offenbar keine endgültige Zusage gab. Aston Villa, der Europa League-Sieger, setzte sich letztlich im Rennen um den Spieler durch.
Freiburgs Vorstand Jochen Saier äußerte sich zu dem Transfer: „Der gemeinsame Weg von der U19 ins Europa League-Finale war sowohl für Johan als auch für uns besonders. Nach wirklich intensiven Gesprächen und Verhandlungen in den vergangenen Wochen profitieren beide Seiten von der gefundenen Lösung.“
Saier fügte hinzu: „Die Leistungen von Johan im SC-Trikot waren außergewöhnlich, er hat unser Spiel mitgeprägt.“
Manzambis internationale Auftritte
Manzambi überzeugte nicht nur in der Bundesliga, sondern auch bei der Weltmeisterschaft. Dort erzielte er drei Tore und gab zwei Vorlagen. Eine Knieprellung setzte ihn jedoch im Achtelfinale gegen Kolumbien und im Viertelfinale gegen Argentinien außer Gefecht.
Die Freiburger haben bereits einen möglichen Nachfolger für Manzambi ins Auge gefasst: Yannik Engelhardt, der zwischen 2021 und 2023 für die zweite Mannschaft des SC Freiburg spielte. Saier bestätigte kürzlich das Interesse an Engelhardt, der derzeit bei Como 1907 unter Vertrag steht.
Der Transfer von Manzambi ist ein bedeutender Schritt für den SC Freiburg und markiert einen neuen Rekord in der Vereinsgeschichte.
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Source: bild.de