München: Tom Bischof wechselt Trikotnummer und schließt Uno-Deal ab

Tom Bischof machte einst den Karten-Jubel: FC Bayern-Star enthüllt Uno-Deal - BILD

Neue Rückennummer und Werbepartner

Tom Bischof, Spieler des FC Bayern München, hat seine Trikotnummer gewechselt. Statt der 20 trägt der 21-Jährige nun die 8 auf dem Rücken. Bischof äußerte, dass er als Kind von der Zehn geträumt habe, aber die Acht gut zu seiner aktuellen Position im zentralen Mittelfeld passe, wo er eher auf der Sechs spiele.

Die Acht spielt auch bei einem neuen Werbepartner eine Rolle für Bischof. Er präsentierte auf Instagram Uno als neuen Sponsor. Bischof ist selbst ein begeisterter Uno-Spieler und hat den Uno-Jubel bereits auf dem Spielfeld gezeigt.

Das Kartenspiel Uno ist bei Fußballern beliebt. Während der WM spielten auch die DFB-Stars viel Uno. Auch beim FC Bayern ist Uno im Alltag präsent. Insbesondere das Trio Aleks Pavlovic (22), Bischof und Lennart Karl (18) spielt gerne zusammen. Die Journalistin Lisa Tellers veröffentlichte im März ein Foto der drei bei einer Uno-Runde in einem Münchner Lokal.

Der Uno-Jubel auf dem Spielfeld

Beim Champions-League-Rückspiel gegen Bergamo am 19. März zeigten Lennart Karl und Tom Bischof gemeinsam einen Uno-Jubel. Nach einem Treffer von Karl taten beide so, als würden sie imaginäre Karten aufdecken. Vor diesem Spiel hatte Bischof auf einer Pressekonferenz verraten, dass er sich selbst als den Besten im Uno bezeichnete.

Sein Mitspieler Aleks Pavlovic sah dies jedoch anders. Als Bischof den Raum an der Säbener Straße verließ und in die Spielerkantine kam, rief Pavlovic ihm zu, warum er behaupte, der Beste im Uno zu sein.

Die Wahl der Trikotnummer 8 führte jedoch nicht zu Streitigkeiten zwischen den Freunden. Bischof erklärte, dass er abgewartet habe, was Aleks Pavlović tun würde, da dieser länger beim Verein sei und ein guter Freund ist. Er sprach mit Pavlovic und fragte, ob dieser die Acht haben wolle. Da Pavlovic bei seiner bisherigen Nummer bleiben wollte, übernahm Bischof die Acht und zeigte sich darüber sehr glücklich. Er habe früh das Vertrauen erhalten, die Nummer tragen zu dürfen.

Hintergrund zur Trikotnummer und sportliche Ziele

Tom Bischof möchte in der neuen Saison beim FC Bayern München angreifen und mit seiner neuen Nummer einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld erobern. Er hatte als Kind immer die Zehn haben wollen, doch die Acht hat ebenfalls eine große Geschichte beim FC Bayern und wurde einst von Legenden wie Lothar Matthäus oder Andreas Herzog getragen.

Bischof wechselte von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München. Die neue Rückennummer übernimmt er von Leon Goretzka, der den Verein verlassen hat und zuvor Bischofs Konkurrent im zentralen Mittelfeld war. Bischof betonte, dass er aus Respekt vor Leon Goretzka lange gewartet habe, bevor er nach der Nummer fragte.

In der vergangenen Saison hatte Bischof 26 Einsätze in der Bundesliga, davon 14 in der Startelf. Er ist zuversichtlich, sich im Zentrum durchzusetzen, wo er sich mit Pavlo und Jo Kimmich gegenseitig anspornt. Bischof sieht seine Flexibilität als Vorteil, da er auch als Linksverteidiger und offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt werden kann und Linksfuß ist. Er ist Kapitän der U21-Nationalmannschaft.

Bischof blickt auf eine Saison zurück, in der er viel gelernt und sich weiterentwickelt hat, auch durch das Spielen auf verschiedenen Positionen. Dies sei hilfreich für seine weitere Karriere. Zu seinen bisherigen Titeln zählen eine Fritz-Walter-Medaille in Gold aus dem Jahr 2024, die Deutsche Meisterschaft, der DFB-Pokal und der Franz Beckenbauer Supercup.

Für die kommende Spielzeit hofft Bischof auf weitere Erfolge und Titel mit dem FC Bayern München.

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Source: bild.de

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Niklas Bauer

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.