Timmy wal: Die Rettungsaktion des Buckelwals Timmy vor der Ostseeinsel Poel

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„Er fühlt sich in der Barge wirklich pudelwohl.“ Diese Worte von Umweltminister Till Backhaus beschreiben den Zustand des Buckelwals Timmy, der vor der Ostseeinsel Poel gerettet wurde. Die Rettungsaktion, die nicht nur Tierärzte, sondern auch eine Berliner Band anzieht, zeigt das außergewöhnliche Engagement für den Schutz dieser majestätischen Kreaturen.

Timmy, ein beeindruckender Buckelwal mit einem Gewicht von 12 Tonnen, wurde in einen Lastkahn transportiert. Die Aktion begann, nachdem der Wal gestrandet war und dringend Hilfe benötigte. Um ihn während des Transports zu kühlen, besprühten die Helfer ihn mit Wasser — ein Bild, das sowohl berührend als auch eindrucksvoll ist.

Die wichtigsten Fakten zur Rettungsaktion:

  • Der Lastkahn setzte sich um 20 Uhr in Richtung Nordsee in Bewegung.
  • Die Wassertiefe unter dem Wal wurde auf 1,60 bis 1,75 Meter eingestellt.
  • Der Transport wurde auf etwa 10 bis 14 Stunden geschätzt.
  • Timmys Reise begann mit einer Strecke von 110 Metern, die er zur Barge zurücklegen musste.

Trotz der Herausforderungen berichtet Walter Gunz, einer der Helfer: „Gott sei Dank. Gott sei Dank. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel gebetet.“ Die Unterstützung kam nicht nur von Tierärzten, sondern auch von Organisationen wie der DLRG und der freiwilligen Feuerwehr. Diese Gemeinschaftsaktion zeigt den unermüdlichen Einsatz für die Rettung eines verletzten Tieres.

Die Berliner Band Tulpe hat sogar einen satirischen Song über Timmy veröffentlicht, der bereits über 4,6 Millionen Aufrufe erreicht hat. Ihr provokanter Text — „Sprengt den Wal, macht ihn weg, lasst es Wal-Salami regnen und Kotelett“ — sorgt für Aufregung und Diskussionen über den Umgang mit Walen und den Schutz ihrer Lebensräume.

Trotz des humoristischen Ansatzes bleibt die Frage nach dem Wohlbefinden der Tiere im Vordergrund. Die Tierärzte haben bestätigt, dass Timmys Gesundheitszustand gut ist und er als transportfähig eingestuft wurde. Das Konzept geht aktuell auf — auch wenn es langsam geht, wie Gerrit Schröder feststellt.