Der ZFC Meuselwitz steht vor einer beunruhigenden Situation: Der Verein könnte zum ersten Mal seit 2009 aus der Regionalliga Nordost absteigen. Nach fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen ist das Team auf den 17. Platz gerutscht, nur zwei Punkte von der rettenden Position entfernt.
Die letzten Spiele waren ein Desaster — das jüngste Ergebnis gegen den BFC Preussen endete mit 2:3. Trainer Georg-Martin Leopold äußerte sich frustriert: „Wir haben uns unsere gute Ausgangsposition völlig kaputtgemacht.“ Seine Worte spiegeln die Verzweiflung wider, die im Athletikraum und auf dem Spielfeld spürbar ist.
Die direkten Auswirkungen dieser Negativserie sind für alle Beteiligten gravierend. Die Spieler kämpfen nicht nur gegen den Abstieg, sondern auch gegen einen Verlust an Selbstvertrauen. Hubert Wolf, ein weiterer Verantwortlicher des Vereins, betont: „Der Abstieg droht uns nicht zum ersten Mal, aber es könnte sein, dass es das erste Mal passiert.“ Diese Aussage verdeutlicht die Schwere der Lage.
Trotz dieser Herausforderungen gibt es auch Lichtblicke — die Jugendförderung bleibt ein zentraler Aspekt des Vereins. ZFC Meuselwitz hat eine symbolische Förderung von 137.620 Euro für den Bau eines neuen Athletikraums erhalten, um die Trainingsbedingungen für junge Talente zu verbessern. Das Gesamtprojekt kostet etwa 230.000 Euro, und die Fertigstellung ist für Mitte Dezember 2026 geplant.
Die nächsten zwei Spiele sind entscheidend: ZFC Meuselwitz muss gewinnen, um den Klassenerhalt zu sichern. Trainer Leopold sagt optimistisch: „Jetzt können wir gar nichts mehr verlieren.“ Doch ob diese Mentalität ausreicht, bleibt abzuwarten.