Wal Auffangstation Buckelwal: Die Rettung von Timmy steht auf der Kippe

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Die Rettung des Buckelwals Timmy steht auf der Kippe, da Experten an der Überlebensfähigkeit des Tieres zweifeln und die Rettungsmaßnahmen stark kritisieren. Der Wal wird aktuell in einer Barge gen Nordsee transportiert, doch die Zukunft ist ungewiss: Experten befürchten, dass Timmy die Reise nicht lebend überstehen könnte.

Wichtige Fakten:

  • Timmy ist 12 Meter lang und wiegt 12 Tonnen.
  • Die Whale & Dolphin Conservation (WDC) schätzt, dass Timmy keine langfristigen Überlebenschancen hat.
  • Ein Plan B sieht vor, ihn in einer Wal-Auffangstation unterzubringen, falls die Auswilderung nicht gelingt.

Die Privatinitiative hat Timmy aus der Ostsee geborgen und plant, ihn im Skagerrak freizulassen. Dennoch gibt es große Bedenken. „Für Großwale gibt es keine Erfahrungen zur Rehabilitation“, sagt ein Vertreter der WDC. Das Fjord&Bælt Centre in Dänemark hat Anfragen zur Aufnahme von Timmy erhalten, jedoch gab es bisher keine weiteren Absprachen.

Experten warnen, dass die Freilassung in der Nordsee riskant ist: „Das Abladen des Tieres ins offene Meer birgt die Gefahr, dass es ertrinkt“, erklärt ein Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums. Es bleibt unklar, ob die Wal-Auffangstationen in Europa für einen Buckelwal geeignet sind — die einzige Station außerhalb der USA und Mexiko befindet sich auf Island und ist nicht für Großwale ausgestattet.

Noch gibt es keinen Einblick für Medien oder Behörden während des Transports. „Die Daten des Senders müssen öffentlich gemacht werden, um den Weg des Wals nach einer möglichen Freilassung nachvollziehen zu können“, fordert Fabian Ritter von einer Tierschutzorganisation.